Mango Kokos Cheesecake

Diese Mini Cheesecakes kommen ganz ohne Backofen aus und sind komplett vegan. Die Füllung machen wir aus eingeweichten Cashews, veganem Frischkäse, Kokoscreme und Mangopüree, das wir vorher in der Pfanne eindicken. Zum Schluss wälzen wir jeden Cheesecake in Kokosraspeln und setzen einen Tupfen Mangosahne obendrauf.

45 Min.Zubereitung
ca. 430kcal pro Stück
mittelSchwierigkeit
8Stück

Die Cashews weichen über Nacht ein und die Cheesecakes brauchen noch eine Nacht im Kühlschrank, plant also einen Tag Vorlauf ein. Kalorien sind ein Richtwert.

Zutaten

Für den Boden

  • 100 g einfache Kekse (auch glutenfrei möglich)
  • 50 g vegane Butter oder Margarine
  • 1/2 EL Kokosraspeln

Für die Füllung

  • 125 g Cashewkerne, eingeweicht und abgetropft
  • 280 g veganer Frischkäse
  • 75 g Puderzucker
  • 50 g Kokoscreme (der feste, weiße Teil aus einer Dose Kokosmilch)
  • ca. 80 g Mangopüree, eingedickt (für Füllung, Swirl und Sahne)
  • optional 1 kleiner Tropfen orange Lebensmittelfarbe (Gel)

Zum Anrichten

  • ca. 50 g Kokosraspeln zum Wälzen
  • 230 ml vegane Schlagsahne
  • frische Mangostücke
  • Rosmarinzweige zur Deko

Zubereitung

  1. Die Cashewkerne in eine Schüssel mit Wasser geben und einweichen lassen, mindestens ein paar Stunden, am besten über Nacht. So lassen sie sich später ohne Stückchen cremig mixen.
  2. Für den Boden die vegane Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze ganz schmelzen und in eine mittelgroße, hitzefeste Schüssel geben.
  3. Kekse und 1/2 EL Kokosraspeln im Mixer fein mahlen, zur Butter geben und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber verrühren. Die Masse soll aussehen wie nasser Sand und zwischen den Fingern zusammenhalten.
  4. Pro Mulde etwa 1,5 EL der Bröselmasse in eine Cookie Cup Form mit losem Boden geben und mit sauberen Händen fest andrücken. Je fester der Boden, desto weniger bröselt er später. Die Form in den Kühlschrank stellen, während ihr die Füllung macht.
  5. Etwa 80 g Mangopüree in einer beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze fünf bis acht Minuten einkochen und dabei oft umrühren, damit nichts anbrennt. Das Püree wird dabei dicker und lässt sich später gut spritzen. Vom Herd nehmen, vollständig abkühlen lassen, in einen Spritzbeutel füllen und die Spitze abschneiden.
  6. Die Cashews abgießen und mit veganem Frischkäse, Puderzucker, Kokoscreme und 3 EL eingedicktem Mangopüree in einen Hochleistungsmixer geben. Etwa fünf Minuten auf hoher Stufe mixen, bis alles ganz glatt ist. Zwischendurch anhalten und den Rand abschaben. Ist die Masse zu fest, noch etwas Kokoscreme oder Mango dazugeben. Wer mag, gibt für eine kräftigere Farbe einen kleinen Tropfen orange Lebensmittelfarbe dazu.
  7. Die Füllung gleichmäßig auf die Böden verteilen und die Form ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen. Mit dem Spritzbeutel etwas Mangopüree in die Mitte geben und leicht verwirbeln. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  8. Am nächsten Tag die Form für 15 Minuten ins Gefrierfach stellen, dann werden die Cheesecakes fester. Mit einem Messer am Rand entlangfahren und die Cheesecakes über den losen Boden aus der Form drücken.
  9. Jeden Mini Cheesecake rundherum in den ca. 50 g Kokosraspeln wälzen.
  10. Die vegane Schlagsahne mit 1/2 EL eingedicktem Mangopüree in der Küchenmaschine mit Schneebesen oder mit dem Handrührgerät steif schlagen, bis sie feste Spitzen hält. Optional auch hier einen Tropfen orange Lebensmittelfarbe dazugeben. Die Sahne in einen Spritzbeutel mit großer runder Lochtülle füllen.
  11. Auf jeden Cheesecake einen Tupfen Mangosahne spritzen, mit frischen Mangostücken und einem Rosmarinzweig dekorieren. Der Rosmarin ist nur Deko, frische Minze passt auch. Gut gekühlt servieren.
Darauf kommt es an Wenn ihr die Cheesecakes vorbereitet, lagert sie ohne Sahne und Mango in einer dicht verschlossenen Dose im Kühlschrank, dort halten sie 3 bis 4 Tage. Erst am Tag des Servierens garnieren und bis kurz vorher kalt stellen, bei Zimmertemperatur werden sie schnell weich. Eingefroren halten sie bis zu einem Monat, dann über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
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